So sind die Deutschen:
> Finanzielle Sicherheit ja – selbst darum kümmern nein

ZITAT:
"(ac) Finanzielle Sicherheit ja – selbst um Finanzen kümmern nein. Das ist ein
zentrales Ergebnis der Studie „Kunden-Motive 2010: Geliebt, aber vernachlässigt – die Deutschen und ihre Einstellung zu Geld und Finanzen“, herausgegeben von der
comdirect bank und durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Forsa.
Obwohl 59% der Deutschen finanzielle Sicherheit als besonders wichtig in ihrem Leben bewerten, und 71% sich von der Finanzmarktkrise betroffen fühlen, wollen sich die wenigsten
mit Finanzthemen beschäftigen. Nur jeder Dritte (31%) interessiert sich stark oder sehr stark beispielsweise für sichere Geldanlage oder Altersvorsorge. Diese Einstellung zeigt sich auch im
Alltag: Nur 5% der Deutschen sprechen häufig mit Bekannten oder Kollegen über Geld.
Die Studie zeige, dass verständlich und transparent über Geld und Finanzen zu informieren eine wichtige Aufgabe für die gesamte Branche sei, so Michael Mandel, Vorstandsvorsitzender
der comdirect bank. Dazu gehöre auch, die Bereitschaft zu fördern, sich aktiv mit Finanzthemen auseinanderzusetzen.
Weitere Ergebnisse der comdirect Studie: Trotz des weit verbreiteten Gefühls der Betroffenheit von der Finanzmarktkrise (71%) haben nur 38% ihr Verhalten im Umgang mit Geld verändert. Das
sind immerhin mehr als 2009 (21%). 57% der Deutschen vergleichen regelmäßig Spritpreise, 23% nehmen Mobilfunktarife genau unter die Lupe. Die Konditionen von Banken und Sparkassen vergleicht dagegen
nur jeder Zehnte regelmäßig. Jeder Vierte (27%) gibt an, bei Finanzdienstleistungen und -produkten nie die Konditionen zu vergleichen.
69% der Berufstätigen würden auch arbeiten, wenn sie genügend Geld zur Verfügung hätten und eigentlich gar nicht mehr zur Arbeit gehen müssten. Neben alltäglichen Ausgaben haben Schuldentilgung oder
Sparen für viele Deutsche Priorität. Freizeitvergnügen stehen erst am Ende der Liste. Allerdings: Jeder Zweite (49%) gibt beim Einkaufsbummel gelegentlich mehr Geld aus als nötig; 13% passiert das
sogar, obwohl das Konto überzogen ist. Die Unterschiede bei Männern und Frauen sind hierbei nicht sehr groß: Während 51% der Frauen in die Shoppingfalle tappen, sind es bei Männern 46%.
Quelle: www.asscompact.de
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